Transformation in eine treibhausgasneutrale Zukunft – Die Rolle der Architekten

Im Zuge der Klimakonferenz in Marrakesch (COP 22) wurde letzte Woche der deutsche Klimaschutzplan beschlossen, der festlegt wie Deutschland die Transformation in eine treibhausgasneutrale Zukunft meistern soll.

Diese Transformation soll schrittweise mit einer Minderung von Treibhausgasen bis 2020 um 40%, bis 2030 um 55% und bis 2040 um 70% stattfinden. Bis 2050 sollen gegenüber dem Jahr 1990 80 – 95% der Emissionen vermieden werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, konnte nach schwierigen Verhandlungen zwischen den einzelnen Ministerien schließlich doch noch ein Kompromiss gefunden werden. Der deutsche Klimaschutzplan sieht nun bis 2050 folgende Emissionsminderungen gegenüber 1990 vor:

  • Energiewirtschaft: 62% (ca. 183 Mio. tCO2),
  • Gebäudesektor: 66 – 67% (70 – 72 Mio. tCO2),
  • Verkehrsbereich: 42% (ca. 98 Mio. tCO2),
  • Industrie: 50% (140 – 143 Mio. tCO2),
  • Agrarbereich: 34% (58 – 61 Mio. tCO2)

Im Gebäudesektor soll die größte prozentuale Minderung erfolgen. Um diese Ziele zu erreichen, müssen alle Akteure des Gebäudesektors eine Vorreiterrolle einnehmen. Mittels der parametrischen Lebenszyklusanalyse ist CAALA bereits in der frühen Planungsphase in der Lage die Treibhausgasemissionen über den gesamten Gebäudelebenszyklus festzustellen. Damit unterstützt CAALA Architekten und Energieberater Gebäude mit einem minimalen ökologischen Fußabdruck zu planen und somit die Vorreiterrolle bei Transformation hin zu einer treibhausgasneutralen Zukunft einzunehmen.

Quelle: http://climate.blue/kabinett-einigt-sich-auf-klimaschutzplan-2050-deutschland-auf-dem-weg-in-eine-weitgehend-treibhausgasneutrale-zukunft/